In der Zeit vom 09. bis zum 19.03.2010 fanden in den Räumlichkeiten der fünf Bezirksregierungen die Informationsveranstaltungen zur Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie in NRW statt.
Die ganztägigen Veranstaltungen boten den Teilnehmern die Möglichkeit, sich von Vertretern des Innenministeriums, der kommunalen Spitzenverbände, der Bezirksregierung Köln - Abteilung Geobasis NRW, des Landesbetriebs Information und Technik sowie ausgewählter „Best-Practice-Kommunen“ umfassend über die Rechtsgrundlagen, bevorstehende Aufgaben und Umsetzungsvorgaben der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung einer Geodateninfrastruktur in der Europäischen Gemeinschaft (INSPIRE-Richtlinie) zu informieren.
Mit dieser Richtlinie wurde im Jahr 2007 ein Instrument geschaffen, um den Zugang zu und die Nutzung von Geodaten für Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung sowie Wirtschaft zu vereinfachen. In NRW wurde die Richtlinie mit dem Gesetz über den Zugang zu digitalen Geodaten Nordrhein-Westfalen (Geodaten- zugangsgesetz – GeoZG NRW) Anfang 2009 frühzeitig in Landesrecht überführt.
Die aus diesen Normen erwachsenden Pflichten für öffentliche Stellen sind eng terminiert: Bereits Ende 2010 müssen die geodatenhaltenden Stellen von Land und Kommunen ausgewählte Metadaten bereitstellen. Das für den Aufbau der Geodateninfrastruktur zuständige Innenministerium unterstützt in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Bezirksregierungen daher die Kommunen Nordrhein-Westfalens mit dieser speziell auf kommunale Belange abgestimmten Veranstaltungsreihe.
Nachfolgend finden Sie hier die Vorträge der Referenten aller fünf Veranstaltungen zum Download. |